Landarztquote: 114 Hausärzte in spe nehmen ihr Studium auf

 

Das Interesse an der Landarztquote sei groß gewesen: 685 junge Menschen haben sich fristgerecht für die 114 Studienplätze beworben und sich damit bereit erklärt, im ländlichen Raum mindestens zehn Jahre lang als Hausärztin oder Hausarzt dort tätig zu sein, wo Unterversorgung besteht oder droht.

Christian Bredl und Dr. Markus Beier gaben im Dezember 2019 bekannt, dass das gemeinsame Famulatur-Förderprojekt auch 2020 weitergeführt wird.
114 angehende Landärzte

Auswahlkriterien waren Art und Dauer der Berufstätigkeit in einem Gesundheitsberuf, das Ergebnis eines fachspezifischen Studieneignungstests („Medizinertest“) sowie die Art und Dauer einer geeigneten freiwilligen oder ehrenamtlichen Tätigkeit, wobei erfolgreiche Bewerber nicht zwingend alle Kriterien erfüllen mussten. So sind laut einer LGL-Sprecherin auch Bewerber, die keinen Medizinertest vorweisen konnten, dafür aber bei den anderen Kriterien umso besser punkteten, zum Zug gekommen. Allerdings steigen die Erfolgschancen, wenn möglichst alle Kriterien erfüllt sind. In diesem Jahr sind unter den 114 erfolgreichen Kandidaten am häufigsten Pflegefachkräfte und Notfallsanitäter vertreten. Das Durchschnittsalter liegt bei 24 Jahren, 59 Prozent sind Frauen. Außerdem kommen 61 Prozent aus Bayern.

Wegen der Corona-Pandemie hatte der Landtag im April entschieden, die als zweite Stufe des Auswahlverfahrens vorgesehenen Auswahlgespräche für den aktuellen Bewerberjahrgang entfallen zu lassen.

Ab dem Wintersemester 2021/2022 sollen die Studienplätze im Rahmen der Landarztquote dann wieder nach dem zweistufigen Modell vergeben werden. Hierfür wird das Bewerberportal wieder am 1. Februar 2021 geöffnet.

 

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