Rettung der hausärztlichen Versorgung: Pressegespräch zum Start der Kampagne „Wir brauchen Ihre Stimme“
Der Wahlkampf hat die Wartezimmer erreicht – das wurde am 15. Januar bei der digitalen Pressekonferenz zum Start der Kampagne „Wir brauchen Ihre Stimme“ deutlich, auf der der Hausärztinnen und Hausärzteverband (Haev) sowie der Verband medizinischer Fachberufe (VMF)der kommenden Regierung in Form einer Petition direkt zum Amtsantritt einen klaren Auftrag zur Rettung der hausärztlichen Versorgung mitgeben.
„Wir brauchen wieder ein starkes Zeichen gegenüber der Politik. Ich appelliere deshalb an alle Kolleginnen und Kollegen, gemeinsam mit ihren Praxisteams und den Patienten diese Petition zu zeichnen“, betont Dr. Wolfgang Ritter, Landesvorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes, die wichtige Bedeutung der Teilnahme an der Kampagne. In der aktuellen des Podcasts BayernDoc (Link: https://bayerndoc.podigee.io/#latest-episode-player) erklärt er die Hintergründe.
Die Petition, die der Hausärztinnen- und Hausärzteverband in enger Abstimmung mit dem Verband medizinischer Fachberufe eingereicht hat, steht jetzt zur Mitzeichnung auf der Seite des Petitionsausschusses zur Verfügung. Sie umfasst drei zentrale Forderungen: die Stärkung der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV), die Entbudgetierung der hausärztlichen Leistungen sowie die bessere Finanzierung der Praxismitarbeitenden. Die Petition endet am 17. Februar 2025.
Im Rahmen der Kampagne erhalten in dieser Woche über 50.000 Hausärztinnen und Hausärzte zudem Pakete mit Info-Material, um möglichst viele ihrer Patientinnen und Patienten zur Teilnahme zu motivieren.