Bavarian Circle Backstage: Dr. Sebastian Pörnbacher schaut Dr. Stefan Gramlich über die Schulter
Im Rahmen des Mentoringprogramms „Bavarian Circle Backstage“ konnte sich Dr. Sebastian Pörnbacher in der Praxis im Landkreis Oberallgäu umsehen und Dr. Stefan Gramlich Fragen zu den Abläufen stellen – eine Win-win-Situation für beide.
„Der Blick hinter die Kulissen hat sich wirklich gelohnt. Ich habe sehr viele praktische Tipps bekommen, wie man eine Hausarztpraxis modern und gut organisieren kann“, berichtet Dr. Sebastian Pörnbacher von seinem Besuch bei Dr. Stefan Gramlich im Hausärztezentrum Blaichach im Landkreis Oberallgäu. Im Rahmen des Mentoringprogramms Bavarian Circle Backstage konnte er dem erfahrenen Kollegen hospitieren.
Einstieg in die eigene Praxis steht kurz bevor
Der 33jährige Facharzt für Allgemeinmedizin ist derzeit als Sicherstellungsassistent in der Hausarztpraxis von Kay-Linda Lingenheil im Ostallgäu tätig und wird die Praxis im Januar übernehmen. Der gebürtige Münchner, der an der LMU Medizin studiert hat, wollte schon immer Hausarzt werden: „Ich finde es sehr erfüllend, dass man seine Patienten oft über Jahre oder gar Jahrzehnte kennt und bei allen Fragen rund um die Gesundheit der erste Ansprechpartner ist. Um die Freude an diesem schönen Beruf nicht zu verlieren, ist es wichtig, sich auf die Niederlassung gut vorzubereiten und die eigene Praxis entsprechend zu strukturieren. Ich werde als Einzelpraxis mit zwei festangestellten Kollegen starten“, so Dr. Pörnbacher.
Gut vorberteitet durch Bavarian Circle und Bavarian Circle Backstage
Bereits im Frühjahr 2024 nahm Dr. Pörnbacher deshalb zum ersten Mal an einem Bavarian-Circle-Wochenende teil: „Neben den vielen Tipps und Informationsquellen, die uns die Referenten vermittelt haben, fand ich vor allem den Austausch mit den anderen jungen Kolleginnen und Kollegen wichtig, die sich alle eine Niederlassung gut vorstellen können. Alle waren voller Tatendrang und Optimismus, was im Alltag oft zu kurz kommt.“
Auch Mentoren profitierten
Auch ich nehme sehr viel aus dem Besuch des jungen Kollegen mit, weil es immer wieder Fragen gibt, die man sich selbst schon lange nicht mehr gestellt hat. Das erdet“, erklärt Dr. Gramlich, der sich als Bezirksvorsitzender Schwaben des Bayerischen Hausärzteverbandes auch berufspolitisch engagiert. „Wir haben vor allem über den Ablauf in einer Gemeinschaftspraxis und über die Organisation unsere Terminsprechstunde mit Hilfe der Praxis-App ,Meine hausärztliche Praxis‘ des Bayerischen Hausärzteverbandes gesprochen. Ein weiteres Thema war die Frage, wie eine Verah das Hausärzteteam entlasten kann“, berichtet Dr. Gramlich. Sein Fazit: „Ein Mentoring-Programm, wie Bavarian Circle und Bavarian Circle Backstage, hätte ich mir zu meinem Start in die Niederlassung auch gewünscht. Wir haben damals nach dem Motto ,Trial and Error‘ gearbeitet, was nicht immer nur Freude ausgelöst hat.“