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Fazit nach Blockpraktikum: „Habe ein Gefühl von Handlungskompetenz erlebt“

verfasst am 26. März 2025
Medizinstudentin Nadja Jauckus sieht sich durch das Blockpraktikum in der Gemeinschaftspraxis von Stefan Feige und Dr. med. Karin Neumann-Feige in ihrer Entscheidung für die Allgemeinmedizin bestärkt.

Medizinstudentin Nadja Jauckus nutzte die Förderung der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband um im Blockpraktikum die Internistisch-Hausärztliche Gemeinschaftspraxis von Stefan Feige und Dr. med. Karin Neumann-Feige in Ampfing kennenzulernen. Warum sie das Praktikum nochmals darin bestärkt hat in die Allgemeinmedizin zu gehen, erklärt sie in ihrem Erfahrungsbericht. 

Warum ich mich beworben habe

In der Einführungsveranstaltung für unser Blockpraktikum an der TUM wurde die Förderung (der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband) vorgestellt. Da ich in Mühldorf aufgewachsen bin und bereits von dieser Praxis im Nachbarort gehört hatte, dachte ich mir, dass dies die ideale Gelegenheit sei, sich die Praxis anzusehen und die Förderung zu beantragen. 

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

Während der beiden Wochen in der Praxis bin ich sowohl bei Stefan Feige als auch bei seiner Frau Karin bei der Patientenversorgung dabei gewesen. Ich durfte alle Patientinnen und Patienten vor-anamnestizieren sowie untersuchen und meinen Therapievorschlag anbringen. Dabei habe ich wirklich viel gelernt und selbständig arbeiten können. Von Hausbesuchen über Blutentnahmen, Aufklärungen, Fädenziehen, Wundversorgung etc. war alles mit dabei.

Betreuung vor Ort

Das gesamte Team hat mich so herzlich bei sich aufgenommen, dass ich es erst mal kaum glauben konnte. Ich wurde super betreut und auch gebeten zum PJ wieder zu kommen. Mir wurden viele Arbeiten abgegeben und ich wurde ermutigt so viel wie möglich eigenständig zu erledigen, was mich sehr stark motiviert hat. 

Unterkunft

Die erste Woche habe ich bei Freunden vor Ort und die zweite bei meinen Eltern in Mühldorf geschlafen und bin immer mit dem Zug nach Ampfing gependelt. Ich bin dankbar für die Förderung des Praktikums, da ich durch meinen Aufenthalt außerhalb von München weniger arbeiten konnte als bei einem Blockpraktikum vot Ort. Also vielen Dank! 

Land und Leute

Ich arbeite nebenbei noch in einer Hausarztpraxis in München und es ist wirklich nochmal was anderes auf dem Land zu sein. Die meisten kennen sich über ein paar Ecken und die ganze Familie kommt in diese eine Praxis. 

Mein Fazit

Eine wirklich gute Zeit! Ich habe viel gesehen und gelernt. Auch habe ich ein Gefühl von Handlungskompetenz erlebt und bin neu motiviert. Das Praktikum hat mich nochmals darin bestärkt in die Allgemeinmedizin zu gehen. 

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In den zehn Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung Bayerischer Hausärzteverband verschiedene Projekte aufgelegt, um Medizinstudierende und junge Ärztinnen und Ärzte für die Allgemeinmedizin zu begeistern. Schon durch eine kleine Spende können Sie uns bei dieser wichtigen Aufgabe zur Sicherung des ärztlichen Nachwuchses unterstützen.