Carolin Pfann: Von der Hausarzt- Famulatur zur Landärztin
Seit zehn Jahren engagiert sich die Stiftung Bayerischer Hausärzteverband für den hausärztlichen Nachwuchs. Ein Schwerpunkt sind Stipendienprogramme, damit Studierende praktische Erfahrungen in einer Hausarztpraxis sammeln können. So hat der Bayerische Hausärzteverband 2015 gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse in Bayern ein Förderprogramm gestartet, um Medizinstudierenden eine Famulatur in einer Landarztpraxis zu ermöglichen. Wie erfolgreich diese Initiative ist, zeigt beispielhaft die Lebensgeschichte von Carolin Pfann, die über das Stipendienprogramm in einer Landarztpraxis famulierte und jetzt – ebenfalls auf dem Land – ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin absolviert.
Frau Pfann, wie war denn Ihr Werdegang?
Ich komme ursprünglich aus Fürth. Mit meinem Mann und unserer Tochter lebe ich jetzt in Langenzenn in Mittelfranken. Nach meinem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin absolviert und auf einer Intensivstation gearbeitet. 2012 habe ich dann angefangen, an der FAU in Erlangen Humanmedizin zu studieren
Sie wurden für Ihre Famulatur von der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse unterstützt. Inwiefern hat Ihnen die Famulaturförderung geholfen?
Was kann man Ihrer Meinung nach ausschließlich während einer Famulatur auf dem Land lernen?
Was zeichnet die Arbeit eines Hausarztes auf dem Land aus?
Welches Erlebnis oder Ereignis während ihrer Famulatur oder der bisherigen Hausarzttätigkeit war für Sie besonders prägend?
Die Famulatur bei Dr. Metzmacher war mein erster Kontakt mit der Allgemeinmedizin. Bis dahin wollte ich eigentlich, bedingt durch meine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und meine Tätigkeit auf einer Intensivstation, in die Anästhesie gehen oder als Notärztin arbeiten. Es gab dann nicht ein einzelnes Ereignis, was mich umgestimmt hat, sondern es war die Landarzt-Tätigkeit als Ganzes. Es ist sehr erfüllend, Patienten aller Altersgruppen über einen längeren Zeitraum zu versorgen. Und in einer Landarztpraxis ist immer etwas los. Es wird einem unter Garantie nie langweilig. Jeder Patient ist anders. Diese Herausforderung nehme ich gerne an. Mein PJ habe ich dann ebenfalls bei Dr. Metzmacher absolviert.
Aus welchen persönlichen Gründen haben Sie sich für die Arbeit als Hausärztin auf dem Land entschieden?
Wie geht es bei Ihnen weiter?
Stiftung Bayerischer Hausärzteverband unterstützen
In den zehn Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung Bayerischer Hausärzteverband verschiedene Projekte aufgelegt, um Medizinstudierende und junge Ärztinnen und Ärzte für die Allgemeinmedizin zu begeistern. Schon durch eine kleine Spende können Sie uns bei dieser wichtigen Aufgabe zur Sicherung des ärztlichen Nachwuchses unterstützen.